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Aktuelle Veranstaltungen



09.05.2021 ~ Sonntag16:00 Uhr

Konzert zum Muttertag mit dem Knabenchor Dresden - verlegt vom 10. Mai 2020

Mit seinem spezifischen, reizvollen Klang bereichert der Knabenchor Dresden die große Chor-tradition Sachsens seit 1971 und ist damit einer der jüngeren Knabenchöre Deutschlands.weiterlesen
Manfred Winter gründete den Knabenchor Dresden und führte ihn erfolgreich bis zur Übernahme durch Matthias Jung im Jahr 1998. Mit dem Leitungswechsel wurde der Chor zugleich an das Heinrich-Schütz-Konservatorium Dresden (seit 2018 Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Dres-den) angegliedert. Nicht zuletzt wegen der breiten musikalischen Ausbildung stellt er eine gute Ergänzung zum Instrumentalunterricht für die Schüler des Konservatoriums dar. Der Chor zählt heute etwa 100 Knaben und junge Männer im Alter zwischen 5 und 37 Jahren, die in unterschiedli-chen Chorgruppen gemeinsam musizieren.
Das Repertoire spannt einen Bogen von geistlicher und weltlicher Vokalmusik des 16. Jahrhun-derts bis hin zur Unterhaltungsmusik unserer Zeit. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Motet-tenkunst des 16. bis 18. Jahrhunderts in Mitteldeutschland. Regelmäßig stehen aber auch große orchesterbegleitete Chorwerke auf dem Programm.schliessen

BÖRSE, BallsaalChorkonzert

+ Bereits gekaufte Karten vom 10. Mai 2020 behalten ihre Gültigkeit! +

18,00 EURTickets jetzt kaufen
29.05.2021 ~ Sonnabend18:00 Uhr

CITY - CandleLight Spektakel - verlegt vom 10. Januar 2021

CITY unplugged. Ein Programm, welches auch die leisen Töne von CITY berücksichtigt. Die schönsten Balladen aus nunmehr über 45 Jahren Bandgeschichte und die größten Hits in neuen elektro-akustischen Arrangements.weiterlesen
CITY – das ist ja nicht nur eine Band. Auch wenn es schon ausreichen würde bei einer Band wie dieser. CITY – das ist Kulturgeschichte. CITY hat drei Deutschlands erlebt und in seinen Songs abgebildet: Die DDR als Heimat, die BRD als Gastspielreiseland – und nun, friedlich und mit Nachdruck zusammengezimmert, die BRDDR. „Wir als Band betrachten uns immer als Spiegel der Gesellschaft oder der Umgebung, in der wir auftreten.“ Damals wie heute: „Wir haben immer versucht, die Themen aufzugreifen, die bewegen. Kleine Wahrheiten mussten wir in den Texten verstecken, wo zwischen den Zeilen lesbar wurde, was wir meinten“ sagt Toni Krahl.
CITY steht exemplarisch für jenen Teil der DDR-Rockmusik, der sich mühte, das Maß an Anpassung gering zu halten und über das Medium Text und Musik mit List, Mut und Intelligenz die bescheidenen Möglichkeiten der Wahrheitsfindung und -verbreitung zu nutzen. Toni Krahl war im Umgang mit der Obrigkeit bereits von leidvollen Erfahrungen geprägt. Im Spätsommer 1968 hatte er, naiv, aber mit Courage, „kleine stümperhaft gestaltete Flugblätter“ verteilt, auf denen er gegen den Einmarsch der Warschauer Pakt Staaten in die CSSR protestieren wollte. Er wurde zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Ein Ereignis, das in der Gegenwart noch seinen Niederschlag findet: „Prager Frühling. Wut im Bauch. Sechzehn Wochen hinter Gittern. Das war ich“ singt er auf der neuen CD „Für immer jung“.
„Wir waren die geduldete Opposition, es gab da noch die ungeduldete und die verbotene. Wir saßen immer auf schmalem Grat, und da sitzen wir immer noch. Wir sind dem heutigen System genauso suspekt wie dem vorherigen, und wollen immer noch dasselbe erreichen wie früher. Aber irgendwie macht das Don-Quijote-Spiel auch Spaß. Ohne Gegenwind ist es langweilig!“
Ich bin sicher, dass auch die Rockmusik der DDR zum allmählichen Untergang der Republik beigetragen hat. Die getarnten Botschaften der Texte, aber auch die Vitalität und Kraft der Musik, eingespielt von großartigen Sängern und Instrumentalisten, hat der als „Kampfreserve der Partei“ missverstandenen Jugend Kraft und Selbstbewusstsein gegeben, um das Herumkommandiert–zu-werden einfach zu ignorieren. Die Leute von CITY waren Protagonisten der Szene. Und sie haben die Wende gemeistert, haben den zeitweiligen Stillstand durch Aktivitäten wie Gründung eines eigenen Plattenlabels überlebt, konnten sich in die neue Szene einfädeln und mit ansehen, wie viele der so umschwärmten Wessi-Bands an Glanz verloren.
Sie hielten durch ihre Lieder Erinnerungen wach und gaben damit den neuen Bundesbürgern ihre Identität wieder, die im Talmiglanz westlicher Attraktionen zu verblassen drohte.
Nach über 4 Jahrzehnten sind CITY immer noch eine echte, keine zugezogene oder eingemeindete Berliner Band, eine Band der längst gesamtdeutschen Hauptstadt.
Frontmann Toni Krahls Gesang hat dabei nichts von seiner ironischen Dimension eingebüßt, Fritz Puppels Gitarre liefert nach wie vor präzise Attacken gegen auf reinen Wohlklang getrimmte Ohren und Joro’s Bass- und Geigenspiel gibt der Band wie von Beginn an, das Besondere, das Unverwechselbare – Rockmusik mit einer Prise Balkan-Folk.schliessen

BÖRSE, BallsaalRockkonzert

ab 37,45 EURTickets jetzt kaufen

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