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02.11.2019 ~ Sonnabend20:00 Uhr

CITY – Candlelight Tour

CITY unplugged. Ein Programm, welches auch die leisen Töne von CITY berücksichtigt. Die schönsten Balladen aus nunmehr über 45 Jahren Bandgeschichte und die größten Hits in neuen elektro-akkustischen Arrangements.weiterlesen
CITY – das ist ja nicht nur eine Band. Auch wenn es schon ausreichen würde bei einer Band wie dieser. CITY – das ist Kulturgeschichte.
Deutsche Kulturgeschichte. CITY hat drei Deutschlands erlebt und in seinen Songs abgebildet: Die DDR als Heimat, die BRD als Gastspielreiseland – und nun, friedlich und mit Nachdruck zusammengezimmert, die BRDDR. „Wir als Band betrachten uns immer als Spiegel der Gesellschaft oder der Umgebung, in der wir auftreten.“ Damals wie heute: „Wir haben immer versucht, die Themen aufzugreifen, die bewegen. Kleine Wahrheiten mussten wir in den Texten verstecken,
wo zwischen den Zeilen lesbar wurde, was wir meinten“ sagt Toni Krahl.
CITY steht exemplarisch für jenen Teil der DDR-Rockmusik, der sich mühte, das Maß an Anpassung gering zu halten und über das Medium Text und Musik mit List, Mut und Intelligenz die bescheidenen Möglichkeiten der Wahrheitsfindung und -verbreitung zu nutzen. Toni Krahl war im Umgang mit der Obrigkeit bereits von leidvollen Erfahrungen geprägt. Im Spätsommer 1968 hatte er, naiv, aber mit Courage, „kleine stümperhaft gestaltete Flugblätter“ verteilt, auf denen er gegen den
Einmarsch der Warschauer Pakt Staaten in die CSSR protestieren wollte. Er wurde zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Ein Ereignis, das in der Gegenwart noch seinen Niederschlag findet: „Prager Frühling. Wut im Bauch. Sechzehn Wochen hinter Gittern. Das war ich“ singt er auf der neuen CD „Für immer jung“.
„Wir waren die geduldete Opposition, es gab da noch die ungeduldete und die verbotene. Wir saßen immer auf schmalem Grat, und da sitzen wir immer noch. Wir sind dem heutigen System genauso suspekt wie dem vorherigen, und wollen immer noch dasselbe erreichen wie früher. Aber irgendwie macht das Don-Quijote-Spiel auch Spaß. Ohne Gegenwind ist
es langweilig!“




Ich bin sicher, dass auch die Rockmusik der DDR zum allmählichen Untergang der Republik beigetragen hat. Die getarnten Botschaften der Texte, aber auch die Vitalität und Kraft der Musik, eingespielt von großartigen Sängern und Instrumentalisten, hat der als „Kampfreserve der Partei“ missverstandenen Jugend Kraft und Selbstbewusstsein gegeben, um das Herumkommandiert–zu-werden einfach zu ignorieren. Die Leute von CITY waren Protagonisten der Szene. Und sie haben die Wende gemeistert, haben den zeitweiligen Stillstand durch Aktivitäten wie Gründung eines eigenen Plattenlabels überlebt, konnten sich in die neue Szene einfädeln und mit ansehen, wie viele der so umschwärmten Wessi-Bands an Glanz verloren.
Sie hielten durch ihre Lieder Erinnerungen wach und gaben damit den neuen Bundesbürgern ihre Identität wieder, die im Talmiglanz westlicher Attraktionen zu verblassen drohte.

Nach über 4 Jahrzehnten sind CITY immer noch...

– eine echte, keine zugezogene oder eingemeindete Berliner Band, eine Band der längst gesamtdeutschen Hauptstadt.
– da bleiben ein gutes Dutzend Alben, mindestens doppelt so viele einprägsame Hits und ihre nachhaltige Präsenz auf der Bühne.
– CITY anno 2019 ist immer noch strikter, exzellenter Rock’n’Roll ohne Schleifchen und Swing-Bremsen.

Frontmann Toni Krahls Gesang hat dabei nichts von seiner ironischen Dimension eingebüßt, Fritz Puppels Gitarre liefert nach wie vor präzise Attacken gegen auf reinen Wohlklang getrimmte Ohren und Joro’s Bass- und Geigenspiel gibt der Band wie von Beginn an, das Besondere, das Unverwechselbare – Rockmusik mit einer Prise Balkan-Folk.
CITY 2019 spiegelt den unaufkündbaren Optimismus der Band wieder, denn wie heißt es in einem ihrer neuen Hits: „Es ist immer noch Sommer bis kommenden Mai“.schliessen

BÖRSE, BallsaalRockkonzert

ab 35,10 EURTickets jetzt kaufen
07.11.2019 ~ Donnerstag19:30 Uhr

Paul Potts - Winterträume

Gönnen Sie sich mit diesen vielseitigen Stars einige Stunden der Entspannung, um das „Alltagsgrau“ etwas zu vergessen. Sie werden sich bestimmt gut unterhalten mit „Melodien die von Herzen kommen und zu Herzen gehen“.weiterlesen
Bereits im Jahr 2016 ging die Konzert-Reihe „Winterträume“ überaus erfolgreich zum ersten Mal an den Start. Die Kritiker, aber auch das Publikum waren von dieser Reise ins Land der „Winterträume“ begeistert und bezeichneten diese Tournee als ein ganz besonderes musikalisches Highlight. Was liegt also näher als auch im Jahr 2019 dieses Erfolgs-Konzept fortzusetzen.
Am Konzept wird nichts geändert, nur dass es dieses Mal vier Künstler sind die das Publikum mit „musikalischen Leckerbissen“ aus den Genres „Leichte Musik“ bis hin zur „gehobenen Unterhaltung“ und dem Bereich Klassik verwöhnen. Alle Melodien die von der bezaubernden Eva Lind, dem britischen Star-Tenor Paul Potts, dem erfolgreichen deutschen Tenor und Mitglied der „Jungen Tenöre“ Ilja Martin sowie dem Trompeten-Virtuosen Kevin Pabst dargeboten werden berühren die Herzen der Zuschauer und „streicheln deren Seelen“.
Der Werdegang von Paul Potts erinnert an ein Märchen. Der in „Fishponds“, einem Vorort von „Bristol“ als Sohn eines Busfahrers und einer Kassiererin wuchs mit zwei Brüdern und einer Schwester auf. Er entdeckte während seiner Schulzeit sein Interesse am Gesang. Der ehemalige Handyverkäufer wurde im Jahre 1999 bei der britischen Talentshow „My Kind Of Music“ entdeckt. Der endgültige Durchbruch gelang ihm am 9. Juni 2007 in der Castingshow „Britain’s Got Talent“. Im gleichen Jahr durfte er in der „Royal Variety Performance“ vor der „britischen Königin“Elisabeth II“ auftreten und erhielt einen hochdotierten Plattenvertrag. Im Jahre 2009 erhielt er in Deutschland aufgrund seiner gigantischen Plattenverläufe die höchste musikalische Auszeichnung die es hierzulande gibt, den heißbegehrten „Echo“. In der Zwischenzeit ist Paul Pots eine Musiklegende und auf der ganzen Welt ein Superstar. Mehr als 3,5 Millionen verkaufte Tonträger allein in Deutschland sind der beste Beweis für diesen Erfolg.
Eva Lind: Mit dem sensationellen Debüt als Königin der Nacht in Mozarts „Zauberflöte“ an der Wiener Staatsoper sowie als Lucia in "Lucia di Lammermoor" in Basel begann für die damals 19 jährige eine steile internationale Karriere mit Auftritten auf den Bühnen der großen Opern- und Konzerthäuser der Welt: Mailand (Teatro alla Scala), Berlin (Deutsche Oper, Staatsoper unter den Linden, Philharmonie), München (Bayerische Staatsoper, Herkulessaal, Philharmonie am Gasteig), Hamburg (Hamburgische Staatsoper), Paris (Théatre des Champs Elysées), London (Royal Albert Hall, Royal Festival Hall), Madrid (Teatro de la Zarzuela), Zürich (Opernhaus, Tonhalle), New York (Carnegie Hall), Washington (National Gallery of Arts), Buenos Aires (Teatro Colon), Beijing (Nationaltheater), Shanghai (Opera House), Tokyo (Suntory Hall, Tokyo Opera City) u.v.a.
Mit ihrer kristallklaren Stimme und ihrer sympathischen Ausstrahlung zählt Eva Lind heute zu den bekanntesten und beliebtesten klassischen Sängerinnen unserer Zeit.
Der gebürtige Berliner Opernsänger Ilja Martin wuchs zusammen mit vier älteren Brüdern in einem musikalischen Elternhaus auf, denn der Vater war Orchestermusiker an der Staatsoper Berlin. Ab seinem fünften Lebensjahr spielte er Geige und mit zehn Jahren Trompete. Singen tut der Ilja seitdem er reden kann und nach dem Stimmbruch ließ er seine Stimme ausbilden. Er absolvierte ein Gesangsstudium an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ in Berlin. Gleichzeitig sammelte er erste Bühnenerfahrungen im Chor der „Deutschen Oper“ in Berlin, der „Komischen Oper“ Berlin und beim Festspielchor der „Bayreuther Festspiele“. Er ist ein festes Mitglied bei den „Jungen Tenören“ und nun ist er noch zusätzlich mit dem „Crossover-Projekt“ – „Tenor & Trompete“ mit Erfolg unterwegs.
Der zweite im Bunde bei „Tenor & Trompete“ ist kein geringerer als der Shootingstar unter den deutschen Trompetern Kevin Pabst. Der aus Lörrach in Baden-Württemberg stammende Trompeter belegte 2003 in seiner Region den 1. Platz für Trompete und Flügelhorn beim Wettbewerb „Jungend musiziert“. Es folgten die ersten Plattenaufnahmen und Fernseh-Auftritte. 2012 kam es zu den ersten gemeinsamen Auftritten mit den „Jungen Tenören“. Seitdem entwickelt sich die damals geborene Idee „Tenor & Trompete“ zu einem musikalischen Selbstläufer.
Alle Mitwirkenden Künstler werden vom Pianisten Florian Schäfer exzellent begleitet, der sich auch als Arrangeur und Produzent der „Jungen Tenöre“ einen guten Namen gemacht hat sowie von der zauberhaften Geigerin Sophie Heucke.schliessen

BÖRSE, BallsaalSonstiges

ab 51,90 EURTickets jetzt kaufen

Information

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Meißner Land mbH
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(0 35 23) 70 01 86 (Ticketservice)
(0 35 23) 7 86 72 (Gastronomie)
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