Börse Coswig
Hauptstraße 29
01640 Coswig
Börse Coswig   27.04.2018, 19.30 Uhr:
BÖRSE, Ballsaal 
Die Amigos - "Gold" - Die Jubiläumstour 2018

  Villa Teresa
::: Musik an den Höfen.. :::
12.08.2018, 17.00 Uhr

Schloss Hirschstein
"Vom Flüstern des Windes"
Ausführende:
Duo Flores
Christiane Meininger, Flöte
Zsófia Orlishausen, Harfe
Programm:
„Vom Flüstern des Windes“
Jean Philippe Rameau (1683-1764): Höfische Tänze
Gabriel Fauré (1845-1924): Berceuse, Pièce, Sicilienne
Henri Brod (1801-1838): Nocturne op. 20,2
Johannes Donjon (1839-1912): Elégie für Flöte und Harfe
Claude Debussy (1862-1918): Arabesque Nr. 1 für Harfe solo
Enrique Granados (1867-1916): Spanische Tänze

Auf einer schroffen Granitbarre hoch über der Elbe erhebt sich Schloss Hirschstein. Im 10. Jh. als Grenzmark errichtet, wird es Ende des 17. Jh. zu einer Wohnanlage mit Innenhof und eingestelltem Turm umgebaut. Es entsteht ein neuer Nordflügel mit doppelläufiger Treppe. 1727 kauft Graf Adolf von Loß Schloss Hirschstein. Die Familie hatte großen Einfluss am sächsischen Hof. 1892 kauft der reiche Tuchfabrikant Ludwig Leuschner das Schloss als Hochzeitsgeschenk für seine Tochter Luise. In den folgenden Jahren gestaltet der Dresdner Architekt Ernst Giese Schloss und Terrassengarten neu. Im Nordflügel entsteht eine Eingangshalle mit barocken Türen. Darüber entsteht ein Porzellansaal mit einem kunstvollen Kamin aus Meißner Porzellan. Luise wohnt bis zur Enteignung durch das NS-Regime 1943 im Schloss. Als Staatsgefangene wird hier ab Juni 1944 die Belgische Königsfamilie festgehalten. Nach dem Krieg wird das Schloss als Kinder-erholungsheim und Klinik genutzt. Heute ist die Gemeinde Hirschstein der Besitzer. Der vorgelagerte Rittergutshof wurde in den vergangenen Jahren aufwendig von der Gemeinde saniert. In enger Zusammenarbeit bemühen sich der Heimat- und Förderverein „Oberes Elbtal“ e. V. und die Gemeinde Hirschstein um die Wiederbelebung des Ensembles.

Duo Flores
Christiane Meininger gilt als „eine der musikalischsten, emotional reichsten und klangschönsten Flötistinnen unserer Zeit“ (Kulturmagazin Applaus). Mit der ungarischen Harfenistin Zsófia Orlishausen verwirklicht sie lang gehegte musikalische Ideen. Letztere studierte an renommierten Instituten wie der Franz Liszt Musikakademie Budapest und als Stipendiatin der französischen Regierung bei Isabelle Perrin und Isabelle Moretti in Paris, gleichzeitig legte sie ihr Examen an der Musikhochschule Würzburg ab. Ihr großes musikalisches Gespür und den Klangfarbenreichtum ihres Instruments zeigt sie mit Vorliebe als Kammermusikerin.
Kartenpreis: € 28,00

Einlass: 16:00 Uhr



An der Abendkasse wird ein Zuschlag von € 2,00 pro Karte erhoben.
 Restkarten vorhanden 

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