Börse Coswig
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01640 Coswig
Börse Coswig   27.04.2018, 19.30 Uhr:
BÖRSE, Ballsaal 
Die Amigos - "Gold" - Die Jubiläumstour 2018

  Villa Teresa
::: Musik an den Höfen.. :::
22.07.2018, 18.00 Uhr

Rittergut Limbach
Klavierrezital: Peter Rösel
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Sonate A-Dur KV 331
Claude Debussy (1862-1918): Suite bergamasque
Ludwig van Beethoven (1770-1827): Sonate D-Dur op. 10, 3; Sonate c-Moll op. 13
Das Rittergut war der Siedlungsursprung Limbachs. Dietrich von Limbach wurde 1312 das erste Mal erwähnt. Es wird vermutet, dass das Herrenhaus zunächst eine Wasserburg war. Aus dieser entwickelte sich eine vierseitige Hofanlage. Sowohl Eingangsportal als auch die Fenster des Treppenturms zeugen vom Einfluss der Renaissance. Die Dachhaube wurde im 17. Jh. aufgesetzt. 1458 kauften Dietrich von Schönberg und sein Neffe Caspar das Anwesen. Seither war es fast ausnahmslos im Besitz derer von Schönberg. Um 1600 wurde es durch Hans Heinrich v. Schönberg und seiner Gattin Maria v. Miltitz baulich noch einmal erweitert. Nachdem die Anlage 1840 um die Wirtschaftsgebäude erweitert wurde, ließ Arthur von Schönberg 1853 das gesamte Rittergut sanieren. 1908-1931 verpachtete die Familie von Schönberg das Rittergut, sodass es zum Pachtbetrieb mit landwirtschaftlicher Nutzung wurde. Hinter dem Herrenhaus war fortan eine Schnapsbrennerei für Rüben und Kartoffeln untergebracht. 1913 wurde sogar ein elektrischer Personen-Aufzug mit Druckknopfsteuerung eingebaut. 1945 wurde die Familie von Schönberg enteignet, worunter auch das Rittergut Limbach fiel. Danach kamen Umsiedler und Flüchtlinge auf das Rittergut. 1998 musste es wegen Baufälligkeit verlassen werden. 2001 wurde es von der Stadt Wilsdruff in die Stiftung Leben und Arbeit eingebracht. Durch Mitarbeiter der Stiftung und unter enormen ehrenamtlichem, praktischem und finanziellem Engagement sowie Hilfe durch die öffentliche Hand, konnte die Hofanlage wieder auf- und ausgebaut werden.

Peter Rösel, in Dresden als Sohn eines Dirigenten und einer Sängerin geboren, erhielt mit sechs Jahren seinen ersten Klavierunterricht. Am Moskauer Tschaikowski-Konservatorium ab-solvierte er ein fünfjähriges Studium bei Dmitri Baschkirow und Lew Oborin. In dieser Zeit wurde er nicht nur erster Deutscher Preisträger des Tschaikowski-Wettbewerbes Moskau und des Klavierwettbewerbes Montreal, sondern begann auch eine internationale Karriere, die ihn bis heute in die Musikzentren aller Kontinente führt.
Seine Auftritte bei internationalen Festivals (u. a. Salzburg, Edinburgh, London Proms, Perth, Hollywood Bowl, Hongkong) wurden von Publikum und Presse begeistert aufgenommen. Seit Jahren ist er gern gesehener Gast bei vielen bedeutenden Orchestern, wie Los Angeles und Royal Philharmonic, Montreal, Toronto und Detroit Symphony, Berliner Philharmoniker, Staatskapelle Dresden. Er musizierte mit namhaften Dirigenten, wie Blomstedt, Boreyko, Dutoit, Fedossejew, Haenchen, Harding, Haitink, Herbig, Janowski, Kempe, Kitajenko, Kondraschin, Masur, Sanderling, Stein, Temirkanov und Tennstedt.
Allein mit Kurt Masur und dem Gewandhausorchester Leipzig konzertierte er auf internationalen Podien über zweihundertmal. Kurt Masur war es auch, der ihn mit dem 3. Klavier-konzert von Rachmaninow in der Jubiläumssaison zum 150jährigen Bestehen der New Yorker Philharmoniker einlud.
Zahlreiche Einspielungen zeugen vom weitgezogenen künstlerischen Spektrum des Pianisten, der zu den renommiertesten Vertretern seiner Generation zählt. Er ist Professor an der Dresdner Musikhochschule und Ordentliches Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste.
Für sein langjähriges und herausragendes Schaffen als Pianist wurde Peter Rösel im März 2009 mit dem Kunstpreis der Landeshauptstadt Dresden ausgezeichnet.
Kartenpreis: € 28,00

Einlass: 17:00 Uhr



An der Abendkasse wird ein Zuschlag von € 2,00 pro Karte erhoben.
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