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24.06.2018, 18.00 Uhr:
Schloss Proschwitz 
Festliches Eröffnungskonzert

  Villa Teresa
::: Musik an den Höfen.. :::
24.06.2018, 18.00 Uhr

Schloss Proschwitz

[Lageskizze]
Festliches Eröffnungskonzert
Daniel Bäz, Fagott
Philharmonisches Kammerorchester Dresden
Leitung: Wolfgang Hentrich
Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Serenade Nr. 13 für Streicher in G-Dur KV 525
Ottorino Respighi (1879-1936): Antinke Tänze und Arias ; Suite Nr. 3 für Steichorchester
Frank Bridge (1879-1941): Suite für Streichorchester
Antonio Vivaldi (1678-1741): Le quattro stagioni: L’Estate – Der Sommer Op. 8 RV 315

Bis ins 16. Jahrhundert hinein war Proschwitz bischöfliches Tafelgut. Nach der Reformation wird der bischöfliche Besitz in ein Rittergut umgewandelt, bevor Dorothea Magdalena Gräfin von Beichlingen, geborene von Miltitz, 1732 das Gut erwirbt und zu einem barocken Schloss ausbaut, bestehend aus Hauptflügel, Eingangsportal sowie einem nördlichen Seitenflügel. Letzterer wird 1882 nach Westen als Wohnflügel verlängert. Dadurch entsteht unter einem Mansardwalmdach ein in der Schlossarchitektur eher ungewöhnlicher T-förmiger Grundriss. 1859 erbt die einflussreiche Familie von Carlowitz Schloss Proschwitz. Durch die Heirat Friedrikes Freiin von Carlowitz mit Clemens Graf zur Lippe-Weißenfeld geht die Schlossanlage in den Familienbesitz derer zur Lippe über, welcher 1916 der Prinzentitel verliehen wird. Clemens zur Lippe lässt das Schloss zwischen 1913 und 1914 im heute sichtbaren neubarocken Stil durch das Architekturbüro Lossow & Kühne aus Dresden umbauen. Mit der 1945 einsetzenden Enteignung wird das Schloss zunächst als TBC-Heilstätte genutzt, ab 1979 dient es als Förderschule. 1990 kehrt Dr. Georg Prinz zur Lippe-Weißenfeld, Sohn des letzten Schlossbesitzers, in seine einstige Heimat zurück, gründet das Weingut in Zadel und erwirbt 1997 auch das Schloss zurück. Daraufhin wird es aufwendig restauriert.

Das Philharmonische Kammerorchester Dresden gehört zu den traditionsreichsten Kammerensembles Dresdens. Gegründet im Jahr 1969, wird es seit 2002 durch Konzertmeister Wolfgang Hentrich geleitet. Erfolgreiche Konzerte gab es außerdem u.a. mit den Bach-Chören London und Bern, mit Marek Janowski, Rudolf Buchbinder, Ludwig Güttler, Hakan Hardenberger, Andreas Scholl, Peter Bruns, Vadim Gluzman, Ivan Ženatý und Kolja Lessing. Zahlreiche Auftritte im In-und Ausland sowie Einladungen zu Festivals zeugen vom hervorragenden Renommee des Klangkörpers.
Kartenpreis: € 38,00

Einlass: 17:30 Uhr



An der Abendkasse wird ein Zuschlag von € 2,00 pro Karte erhoben.
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