Börse Coswig
Hauptstraße 29
01640 Coswig
Börse Coswig   27.04.2018, 19.30 Uhr:
BÖRSE, Ballsaal 
Die Amigos - "Gold" - Die Jubiläumstour 2018

  Villa Teresa
Jahresplan 2018
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::: Musik an den Höfen.. ::: 
04.08.2018, 16.00 Uhr 

Schloss Nossen 
„Die Ära der Virtuosen“ - Musik des 19. Jh.
Duo Ahlert & Schwab
Daniel Ahlert, Mandonline | Birgit Schwab, Gitarre
  Programm:
„Die Ära der Virtuosen“ – Musik des 19. Jh. für Mandoline und Gitarre
Niccolò Paganini (1782-1840): Sonata Concertata
Francesco de Zucconi (um 1800): Sechs Variationen
Franz Schubert (1797-1828): Sonatina D-Dur, Op.137, Nr.1
Raffaele Calace (1868-1924): Racconto strano Op.93; Mazurka da Concerto Op.126
Napoléon Coste (1805-1883): „Le Montagnard“ - Divertissement Pastoral
Carlo Munier (1859-1911): Capriccio Spagnuolo Op.276; Capriccio

Im Jahr 1185 wurden die Ritter von Nuzzin erstmals urkundlich erwähnt. Von der ehemaligen Burg ist heute bis auf einige Grundmauern nichts mehr erhalten. Die Burg wechselte mehrmals den Besitzer. 1315 erwarb das Bistum Meißen die Burg Nossen, 1436 kaufte es der Abt des Klosters Altzella und machte es zu seinem Abtssitz. Im Zuge der Reformation wurde auch das Kloster Altzella 1540 säkularisiert. Die Burg Nossen wurde nun als Verwaltungssitz des Amtes Nossen genutzt und beherbergte künftig die Gerichtsbarkeit. Bis zum Ende des 17. Jh. erhielt das Schloss seine heutige Gestalt. Bereits seit 1630 war Schloss Nossen auch Sitz des Amthauptmannes. Bis zum 19. Jh. war das Schloss Sitz des Amtsgerichtes. In der ersten Hälfte bis Mitte des 19. Jh. wurde es erneut verändert und einzelne Bereiche zu Mietwohnungen umgebaut. Den Westflügel nutzte von 1954 bis 1986 das städtische Heimatmuseum. Seit Beginn der 1980er Jahre fanden etappenweise Sanierungsarbeiten statt. Nachdem das Schloss 1994 vollständig in den Besitz des Freistaates Sachsen überging, wurden diese Sanierungsarbeiten intensiviert. Schloss Nossen und Kloster Altzella bilden seitdem gemeinsam einen staatlichen Schlossbetrieb der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsens (seit 2013 gemeinnützige GmbH).

Duo Ahlert & Schwab
Birgit Schwab und Daniel Ahlert musizieren seit 1992 zusammen und haben seitdem hunderte von Konzerten in Europa und den USA gegeben. Bereits im ersten Jahr ihres Bestehens gewannen sie den 1.Preis beim Internationalen Kammermusikwettbewerb in Soumagne/Belgien. Kritiker und Publikum bestaunen seitdem ihren unverwechselbaren Klangkosmos, die brillante Spieltechnik und ihr rhythmisches Feuer. Das Duo ist inzwischen Preisträger vieler weiterer Wettbewerbe im In- und Ausland und konzertierte bei zahlreichen Internationalen Festivals und bedeutenden Konzertpodien.
 
Kartenpreis: € 28,00

Einlass: 15:00 Uhr

An der Abendkasse wird ein Zuschlag von € 2,00 pro Karte erhoben.


Kartenbestellung
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12.08.2018, 17.00 Uhr 

Schloss Hirschstein 
"Vom Flüstern des Windes"
Ausführende:
Duo Flores
Christiane Meininger, Flöte
Zsófia Orlishausen, Harfe
  Programm:
„Vom Flüstern des Windes“
Jean Philippe Rameau (1683-1764): Höfische Tänze
Gabriel Fauré (1845-1924): Berceuse, Pièce, Sicilienne
Henri Brod (1801-1838): Nocturne op. 20,2
Johannes Donjon (1839-1912): Elégie für Flöte und Harfe
Claude Debussy (1862-1918): Arabesque Nr. 1 für Harfe solo
Enrique Granados (1867-1916): Spanische Tänze

Auf einer schroffen Granitbarre hoch über der Elbe erhebt sich Schloss Hirschstein. Im 10. Jh. als Grenzmark errichtet, wird es Ende des 17. Jh. zu einer Wohnanlage mit Innenhof und eingestelltem Turm umgebaut. Es entsteht ein neuer Nordflügel mit doppelläufiger Treppe. 1727 kauft Graf Adolf von Loß Schloss Hirschstein. Die Familie hatte großen Einfluss am sächsischen Hof. 1892 kauft der reiche Tuchfabrikant Ludwig Leuschner das Schloss als Hochzeitsgeschenk für seine Tochter Luise. In den folgenden Jahren gestaltet der Dresdner Architekt Ernst Giese Schloss und Terrassengarten neu. Im Nordflügel entsteht eine Eingangshalle mit barocken Türen. Darüber entsteht ein Porzellansaal mit einem kunstvollen Kamin aus Meißner Porzellan. Luise wohnt bis zur Enteignung durch das NS-Regime 1943 im Schloss. Als Staatsgefangene wird hier ab Juni 1944 die Belgische Königsfamilie festgehalten. Nach dem Krieg wird das Schloss als Kinder-erholungsheim und Klinik genutzt. Heute ist die Gemeinde Hirschstein der Besitzer. Der vorgelagerte Rittergutshof wurde in den vergangenen Jahren aufwendig von der Gemeinde saniert. In enger Zusammenarbeit bemühen sich der Heimat- und Förderverein „Oberes Elbtal“ e. V. und die Gemeinde Hirschstein um die Wiederbelebung des Ensembles.

Duo Flores
Christiane Meininger gilt als „eine der musikalischsten, emotional reichsten und klangschönsten Flötistinnen unserer Zeit“ (Kulturmagazin Applaus). Mit der ungarischen Harfenistin Zsófia Orlishausen verwirklicht sie lang gehegte musikalische Ideen. Letztere studierte an renommierten Instituten wie der Franz Liszt Musikakademie Budapest und als Stipendiatin der französischen Regierung bei Isabelle Perrin und Isabelle Moretti in Paris, gleichzeitig legte sie ihr Examen an der Musikhochschule Würzburg ab. Ihr großes musikalisches Gespür und den Klangfarbenreichtum ihres Instruments zeigt sie mit Vorliebe als Kammermusikerin.
 
Kartenpreis: € 28,00

Einlass: 16:00 Uhr

An der Abendkasse wird ein Zuschlag von € 2,00 pro Karte erhoben.


Restkarten vorhanden 



Veranstaltungsdetails
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18.08.2018, 16.00 Uhr 

Schloss Schönfeld (Weißig) 
Konzert für Saxophonquartett
Xenon Quartett
Lukas Stappenbeck, Sopransaxophon | Anže Rupnik, Altsaxophon
Adrian Durm, Tenorsaxophon | Benjamin Reichel, Baritonsaxophon
  Programm:
Modest Mussorgski (1839-1881): Bilder einer Ausstellung
Johann Sebastian Bach (1685-1750): Fantasie und Fuge a-Moll BWV 904
Edward Grieg (1843-1907): Aus Holbergs Zeit – Suite im alten Stil op. 40

Das Schönfelder Schloss ist eines der am besten erhaltenen Renaissanceschlösser der Gegend. Das elegante Schloss Schönfeld, auf einem Höhenrücken hoch über dem Elbtal nordwestlich von Dresden gelegen, entstand an der Stelle einer mittelalterlichen Wasserburg. Die Grundstruktur dieser Burg ist in der heutigen Anlage noch sichtbar erhalten geblieben. 1315 erstmals erwähnt, bildeten Ort und Burg Schönfeld seit dem Mittelalter das politische Zentrum einer Grundherrschaft. Ende des 16. Jahrhunderts erwarb die Familie von Loß und Heinrich Friedrich Graf von Friesen das Schloss. Letzterer sollte der Ehemann von Augustine Constantine von Cosel, einer Tochter von August dem Starken und seiner ehrgeizigen Mätresse, der Gräfin Cosel werden. Dem Erwerb des Schlosses und des Vorwerks durch Kurfürst Friedrich August III. 1787 folgte die Umwandlung in ein Kammergut. Später diente der Bau als Gefängnis und Gericht, bis sich nach einer Verwaltungsreform 1871 keine Verwendung mehr für das Gebäude fand. Ab 1916 war das Schloss Schönfeld im Besitz eines Fabrikanten. In den Nachkriegsjahren richtete man im Gebäude eine Schule und einen Kindergarten ein. Schließlich ging Schloss Schönfeld 1991 an die Gemeinde über, die eine umfassende Sanierung des gesamten Komplexes vornahm, um das Gebäude vor einem weiteren Verfall zu bewahren. Das Schloss stellt einen dreigeschossigen rechteckigen Bau dar. Besonders schmuckvoll präsentieren sich das mit drei Zwerchhäusern, Voluten und Gesimsen reich gegliederte Dach und der sechseckige, im oberen Teil runde Turm. Den Zugang zum Schloss bildet eine Steinbrücke, die zu einem Sitznischenportal führt. Kassettendecken mit aufgemaltem Blatt- und Rankenwerk prägen die Innenräume.

Xenon Quartett
Das Saxophonquartett zählt als international preisgekröntes Ensemble zu den jungen Hoffnungsträgern der Kammermusikszene. Ihr Können stellen sie sowohl in renommierten Konzertstätten als auch bei zahlreichen Radio-Auftritten unter Beweis. Im März 2017 gewannen sie das Stipendium des Dt. Musikwettbewerbs, verbunden mit der Aufnahme in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler, und den Sonderpreis der Marie-Luise Imbusch-Stiftung Lübeck. Neben der Konzerttätigkeit engagiert sich das Quartett auch im sozialen Bereich, u. a. als Stipendiat von Yehudi Menuhin Live Music Now Köln e.V. Ein weiteres Stipendium erhielt das Ensemble von der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung. Es gewann 2014 den Marco Fiorindo-Wettbewerb in Turin
 
Kartenpreis: € 28,00

Einlass: 15:00 Uhr

An der Abendkasse wird ein Zuschlag von € 2,00 pro Karte erhoben.


Veranstaltungsdetails
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19.08.2018, 17.00 Uhr 

Schloss Scharfenberg 

[Lageskizze]
Konzert für Flöte, Violine und Violoncello
Bettina Hentrich, Flöte
Wolfgang Hentrich, Violine
Bernhard Hentrich, Violoncello
  Programm:
Joseph Haydn (1732-1809): Londoner Trio Nr. 3 G-Dur
Georg Friedrich Händel (1685-1759): Sonate c-Moll
Antonio Vivaldi (1678-1741): Sonate Nr.12 op. 2 a-Moll
Franz Danzi (1763-1826): Trio e-Moll

Schloss Scharfenberg, idyllisch auf einem Felsplateau vor Meißen gelegen, zählt zu den ältesten Schlossanlagen Sachsens. Die Bischöfe von Meißen gelten als die Bauherren der Anlage. Frühere Historiker vermuteten den Ursprung der Burg gar im ottonischen 9. Jahrhundert, als die vordrängenden Deutschen das von den Slawen eroberte Siedlungsgebiet an der Elbe mit einer Reihe von Burgwarden verteidigen und schützen ließen. Dies hält jedoch den neueren Erkenntnissen nicht stand. Ab 1338 ist die Familie von Miltitz Eigentümer des Schlosses, des Rittergutes und der umliegenden Ländereien. Die annähernd dreieckige Anlage wird heute als Renaissancebau wahrgenommen. Seit Ende des 18. Jahrhunderts fehlt an der Elbseite der wuchtige Palas, der nach einem Blitzschlag 1783 niederbrannte. Ein schwerer Sturm führte in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts zum Einsturz des mächtigen Satteldachs über dem Rittersaal, der seitdem Ruine ist. In dieser, teils versehrten, teils überkommenen Gestalt prägt das Schloss die alte Kulturlandschaft des Elbtals bis heute. Seit 1997 gehört das Schloss dem Kunsthändler Gerd Lippold, der die Anlage vor dem Verfall gerettet und mit viel Sinn für den Geist des Ortes restauriert und wiederaufgebaut hat. 
Kartenpreis: € 28,00

Einlass: 16:30

An der Abendkasse wird ein Zuschlag von € 2,00 pro Karte erhoben.


Veranstaltungsdetails
::: Musik an den Höfen.. ::: 
26.08.2018, 16.00 Uhr 

Jagdschloss Graupa 
Konzert für Streicher und Klavier
Ausführende:
Annette Unger, Violine
Andreas Kuhlmann, Viola
Matthias Wilde, Violoncello
Werner Zeibig, Kontrabass
Arkadi Zenzipér, Klavier
  Programm:
Franz Schubert (1797-1828): Klavierquintett A-Dur op. 114 D 667 „Forellenquintett“
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Klavierquartett g-Moll KV 478

Christoph von Loß, Besitzer des Pillnitzer Schlosses, erwarb 1579 das als Jagdsitz dienende Rittergut Graupa. Er legte um 1600 ein ummauertes Wildgehege an, den späteren Schloss-park. Das zweigeschossige schlichte Gebäude mit Walmdach trägt an der Giebelseite den Wappenstein derer von Friesen aus dem Jahr 1666. Heinrich Freiherr von Friesen erwarb das Rittergut 1659. Als Kurfürst Friedrich II. den Herrensitz 1755 erhält, lässt er es als barockes Jagdschloss umgestalten, wovon bis heute das Sandsteinrelief mit Jagdszene über dem Hofportal zeugt. Die auf der Gartenseite angelegte Terrasse führt über eine Freitreppe zum Gartenteich. Durch einen Blitzschlag brennt das gesamte Gebäude im Jahr 1800 ab, wird jedoch umgehend wieder aufgebaut und seit 1839 von einem klassizistischen Uhrentürmchen gekrönt. Im Mai 1846 besucht Richard Wagner Graupa und skizziert hier seinen „Lohengrin“. 1941 bis 1965 dient es als Forsteinrichtung, danach als Gemeindeamt. 2006 entscheidet sich die Stadt Pirna für den Ausbau der Richard-Wagner-Stätten. Heute sind sowohl das Jagdschloss als auch das Lohengrin-Haus in hervorragendem Zustand.

 
Kartenpreis: € 28,00

Einlass: 15:00 Uhr

An der Abendkasse wird ein Zuschlag von € 2,00 pro Karte erhoben.


Veranstaltungsdetails
SZ-Ticketservice
Villa Teresa
Kötitzer Straße 30
01640 Coswig
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