Börse Coswig
Hauptstraße 29
01640 Coswig
Börse Coswig   Nächste Veranstaltung ausverkauft
24.06.2018, 18.00 Uhr:
Schloss Proschwitz 
Festliches Eröffnungskonzert

  Villa Teresa
Jahresplan 2018
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::: Musik an den Höfen.. ::: 
01.07.2018, 16.00 Uhr 

Schloss Batzdorf 

[Lageskizze]
333. Geburtstag von Bach, Händel und Scarlatti
Dresdner Bachsolisten
Joachim Karl Schäfer, Trompete
MinJung Kang, Violine
Uwe Hirth-Schmidt, Violoncello
Yuka Inoue, Kontrabass
Ayumi Kitamura, Cembalo
  Programm:
„333. Geburtstag von J. S. Bach, G. F. Händel und D. Scarlatti”
Johann Sebastian Bach (1685-1750): Konzert c-Moll BWV 1060; Choral „Wachet auf!“ G-Dur BWV 140; Praeludium und Fuge in e BWV 855
Georg Friedrich Händel (1685-1759): Triosonate B-Dur; Soonate F-Dur Nr. 12 HWV 370
sowie Sonaten von Domenico Scarlatti (1685-1757)

Schloss Batzdorf liegt nahe dem linken Hochufer der Elbe, entfaltet seine bauliche Wirkung jedoch nach dem westlich von ihm gelegenen Rehbocktal, einem der landschaftlich reizvollen linkselbischen Täler. Die um mehrere Höfe malerisch gruppierten Bauten des Schlosses stammen im Wesentlichen aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Markant heben sich vor allem der alles überragende, stattliche Saalbau (1697) und das Herrenhaus mit Mansarddach und Treppengiebel (1889) von den übrigen Baulichkeiten ab. In einem gitterbewehrten Verschlag ruht der legendenumwobene „Batzdorfer Totenschädel“ im Vestibül des Herrenhauses. Anmutig ist die Schlosskapelle mit barockem Portal und Allianzwappen v. Miltitz-v. Taube. Etwas entfernt, am Hochufer der Elbe, befindet sich das Totenhäuschen, ein ehemaliges Weinberghaus. Von dort aus wird dem Besucher ein weiter Rundblick über die Elblandschaft zwischen Dresden und Meißen geboten. Der verdienstvolle Förderverein Schloss Batzdorf e.V. hat das zu DDR-Zeiten verfallene Schloss umfassend restauriert.

Joachim Schäfer wurde in Dresden geboren, studierte in seiner Heimatstadt und gilt als herausragender Musiker der neuen Trompeter-Generation. Eine regelmäßige Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Preußischen Kammerorchester. Gastspiele führten ihn u.a. nach Italien, Spanien, Frankreich, Tschechien, Polen, Slowakei und in die USA. Die Kritik würdigt zuvörderst seine technische Souveränität sowie sein müheloses, stilsicheres und dynamisch sensibles Spiel, mit dem er auf der Trompete hohe Maßstäbe setzt.
 
Kartenpreis: € 28,00

Einlass 15:00 Uhr

An der Abendkasse wird ein Zuschlag von € 2,00 pro Karte erhoben.


::: Musik an den Höfen.. ::: 
21.07.2018, 16.00 Uhr 

Schloss Lauterbach 

[Lageskizze]
Konzert für Bläserquintett
Ausführende:
qunst.quintett
Alexander Koval, Flöte
Julia Obergfell , Oboe
Martin Fuchs , Klarinette
Raphael Manno, Horn
Johannes Hund, Fagott
  Programm:
Franz Danzi (1763-1826): Quintett g-Moll op. 56/2
Alexander von Zemlinsky (1871-1942): Humoreske für Bläserquintett
Paul Taffanel (1844-1908): Quintett g-Moll
Carl Nielsen (1865-1931): Quinettt op. 43

Die Großenhainer Pflege enthält eine ganze Folge von Schlössern und Gutsherrschaften, die mit ihren Parks und Patronatskirchen den Charakter der alten Kulturlandschaft bis heute prägen. Einzigartig in die Landschaft eingebettet liegt Schloss Lauterbach nur wenige Kilometer von Moritzburg entfernt. Das im Kern barocke Herrenhaus entstand um 1700 für die Familie von Kirchbach. 1735 kaufte Leopold von Palm Schloss und Rittergut. 1729 in den Reichsfreiherren stand erhoben, war Palm besonders durch seine Dienste für das Wiener Kaiserhaus zu Vermögen und Ansehen gelangt. Im prächtig ausgestalteten Gartensaal ließ Palm auch die Staatsporträts Maria Theresias und Franz von Habsburg-Lothringens anbringen. Die jetzige Fassade des Schlosses entstand 1895, als auch dieses Schloss bei Umbauten mit neuzeitlichem Komfort versehen wurde. 1945 wurde Schloss Lauterbach geplündert, später als Lehrlingswohnheim und Schule genutzt. Jetzt saniert ein Förderverein und die Gemeinde Ebersbach das Schloss und öffnet es für öffentliche Zwecke. Der weitläufige Gutspark konnte bereits im Rahmen eines Förderprogramms rekultiviert werden, desgleichen der Gartensaal mit Sandsteinfreitreppe und inzwischen auch die Außenfassade. Nächstes großes Projekt ist das historische Schlosstürmchen.

Bereits 2011 gewann das junge Ensemble den 1. Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. Die Musiker erhielten ein Stipendium der Jürgen Ponto-Stiftung und konzertieren bundesweit, u.a. mit dem Philharmonischen Orchester Heidelberg. 2016 wurde das Quintett in die Bundesauswahl Junger Künstler aufgenommen, ein Jahr später wurde es beim Osaka International Chamber Music Competition ausgezeichnet.  
Kartenpreis: € 28,00

Einlass: 15:00 Uhr

An der Abendkasse wird ein Zuschlag von € 2,00 pro Karte erhoben.


Veranstaltungsdetails
::: Musik an den Höfen.. ::: 
22.07.2018, 18.00 Uhr 

Rittergut Limbach 
Klavierrezital: Peter Rösel
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Sonate A-Dur KV 331
Claude Debussy (1862-1918): Suite bergamasque
Ludwig van Beethoven (1770-1827): Sonate D-Dur op. 10, 3; Sonate c-Moll op. 13
  Das Rittergut war der Siedlungsursprung Limbachs. Dietrich von Limbach wurde 1312 das erste Mal erwähnt. Es wird vermutet, dass das Herrenhaus zunächst eine Wasserburg war. Aus dieser entwickelte sich eine vierseitige Hofanlage. Sowohl Eingangsportal als auch die Fenster des Treppenturms zeugen vom Einfluss der Renaissance. Die Dachhaube wurde im 17. Jh. aufgesetzt. 1458 kauften Dietrich von Schönberg und sein Neffe Caspar das Anwesen. Seither war es fast ausnahmslos im Besitz derer von Schönberg. Um 1600 wurde es durch Hans Heinrich v. Schönberg und seiner Gattin Maria v. Miltitz baulich noch einmal erweitert. Nachdem die Anlage 1840 um die Wirtschaftsgebäude erweitert wurde, ließ Arthur von Schönberg 1853 das gesamte Rittergut sanieren. 1908-1931 verpachtete die Familie von Schönberg das Rittergut, sodass es zum Pachtbetrieb mit landwirtschaftlicher Nutzung wurde. Hinter dem Herrenhaus war fortan eine Schnapsbrennerei für Rüben und Kartoffeln untergebracht. 1913 wurde sogar ein elektrischer Personen-Aufzug mit Druckknopfsteuerung eingebaut. 1945 wurde die Familie von Schönberg enteignet, worunter auch das Rittergut Limbach fiel. Danach kamen Umsiedler und Flüchtlinge auf das Rittergut. 1998 musste es wegen Baufälligkeit verlassen werden. 2001 wurde es von der Stadt Wilsdruff in die Stiftung Leben und Arbeit eingebracht. Durch Mitarbeiter der Stiftung und unter enormen ehrenamtlichem, praktischem und finanziellem Engagement sowie Hilfe durch die öffentliche Hand, konnte die Hofanlage wieder auf- und ausgebaut werden.

Peter Rösel, in Dresden als Sohn eines Dirigenten und einer Sängerin geboren, erhielt mit sechs Jahren seinen ersten Klavierunterricht. Am Moskauer Tschaikowski-Konservatorium ab-solvierte er ein fünfjähriges Studium bei Dmitri Baschkirow und Lew Oborin. In dieser Zeit wurde er nicht nur erster Deutscher Preisträger des Tschaikowski-Wettbewerbes Moskau und des Klavierwettbewerbes Montreal, sondern begann auch eine internationale Karriere, die ihn bis heute in die Musikzentren aller Kontinente führt.
Seine Auftritte bei internationalen Festivals (u. a. Salzburg, Edinburgh, London Proms, Perth, Hollywood Bowl, Hongkong) wurden von Publikum und Presse begeistert aufgenommen. Seit Jahren ist er gern gesehener Gast bei vielen bedeutenden Orchestern, wie Los Angeles und Royal Philharmonic, Montreal, Toronto und Detroit Symphony, Berliner Philharmoniker, Staatskapelle Dresden. Er musizierte mit namhaften Dirigenten, wie Blomstedt, Boreyko, Dutoit, Fedossejew, Haenchen, Harding, Haitink, Herbig, Janowski, Kempe, Kitajenko, Kondraschin, Masur, Sanderling, Stein, Temirkanov und Tennstedt.
Allein mit Kurt Masur und dem Gewandhausorchester Leipzig konzertierte er auf internationalen Podien über zweihundertmal. Kurt Masur war es auch, der ihn mit dem 3. Klavier-konzert von Rachmaninow in der Jubiläumssaison zum 150jährigen Bestehen der New Yorker Philharmoniker einlud.
Zahlreiche Einspielungen zeugen vom weitgezogenen künstlerischen Spektrum des Pianisten, der zu den renommiertesten Vertretern seiner Generation zählt. Er ist Professor an der Dresdner Musikhochschule und Ordentliches Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste.
Für sein langjähriges und herausragendes Schaffen als Pianist wurde Peter Rösel im März 2009 mit dem Kunstpreis der Landeshauptstadt Dresden ausgezeichnet.
 
Kartenpreis: € 28,00

Einlass: 17:00 Uhr

An der Abendkasse wird ein Zuschlag von € 2,00 pro Karte erhoben.


Veranstaltungsdetails
SZ-Ticketservice
Villa Teresa
Kötitzer Straße 30
01640 Coswig
Kulturbetriebsgesellschaft Meißner Land mbH · Hauptstraße 29 · D-01640 Coswig
Telefon (0 35 23) 70 01 86 · Telefax (0 35 23) 7 43 31 · E-Mail: info@boerse-coswig.de