"Labsal der Seele"
| Die Villa Teresa in Coswig bot einst den Rahmen für die große, verzehrende Liebe des Komponisten Eugen d'Albert (1864-1932) zu der ungewöhnlich schönen und temperamentvollen Pianistin Teresa Carreño (1853-1917), die aus venezolanischem Adel stammte und sich nach bewegten Jahren in Caracas, New York und Paris schließlich in Deutschland niedergelassen hatte. In dem damals wie heute idyllisch gelegenen Fischerdorfe Kötitz an der Elbe fand das Künstlerehepaar ein Zuhause, dessen landschaftliche Lage an die wasserreiche Umgebung der venezolanischen Hauptstadt erinnerte. "Villa Teresa" und "Labsal der Seele" wurde das Haus von seinen Bewohnern geheißen und diese Namen haben sich erhalten. Am 11. Juni 1891 schlossen die beiden Globetrotter die Ehe und sollen nach den Annalen in Coswig die glücklichsten Jahre ihres Lebens verbracht haben.
Seit 2002 sind die vollkommen wiederhergestellte, spätklassizistische Villa und die rekonstruierte englische Parkanlage als Lokalität für anspruchsvolle Festlichkeiten in aller Munde. Geschätzt werden die Individualität und Privatheit des Ortes und die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten, die Haus und Garten bei jeder Witterung bieten. Abseits der lebendigen, vom Gewerbefleiß geprägten Innenstadt Coswigs, ist die Villa Teresa eine Oase vollkommener Stille und Zurückgezogenheit.
Seit 2006 bietet das Haus neben der festlichen Raumfolge der Beletage im Obergeschoss eine intime Suite für Frischvermählte, die Venezolanischen Kammern. Seitdem ist es möglich, den gesamten Hochzeitstag mit allen Formalitäten und selbst ein entspanntes Frühstück im engsten Freundeskreis am Folgetag "unter einem Dach" zu verbringen, oder falls es gewünscht wird, auch unter freiem Himmel, beschirmt von den Kronen der hundertjährigen Bergulmen, die das Haus und seine Bewohner seit jeher beschützen.
weiter Informationen unter www.villa-teresa.de
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