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Dienstag, 08.06.2010 | 20 Uhr

Klavierabend am 200. Geburtstag von
Robert Schumann




Mizuka Kano (Japan)

Mizuka Kano wurde in Tokyo geboren. Im Oktober 2003 kam sie nach Berlin, um ihr Studium an der Universität der Künste bei Klaus Hellwig fortzusetzen. Seit der Diplomprüfung im Frühjahr 2007 bereitet sie sich auf das Konzertexamen vor. Wichtige Anregungen erhielt Mizuka Kano durch Meisterkurse bei Sergio Perticaroli, Joaquin Achucarro, Pavel Gililov, Jerome Rose, Piotr Paleczny und Eliso Wirsaladze.
Außerdem erhielt sie prägende Eindrücke in Begegnungen mit Künstlerpersönlichkeiten wie Dan Tai Son, Aquiles Delle-Vigne, Bruno Canino sowie Wolfgang Böttcher, Hartmut Rohde, Pierre Amoyal und Menahem Pressler.
Mizuka Kano begeisterte sich schon sehr früh für Kammermusik und spielte in vielen verschiedenen Besetzungen – von Liedbegleitung und Duo bis Klavierquintett. Sie gewann zahlreiche Erste Preise bei internationalen Musikwettbewerben in Los Angeles (Rachmaninoff), Vercelli (Viotti) und Berlin (Mendelssohn), sowie im Jahre 2008 den 1. Preis und eine Goldmedaille beim 15. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau, den die Geburtstadt des bedeutendsten deutschen Komponisten der Romantik alle vier Jahre ausrichtet.

Programm:

Robert Schumann (1810-1856)
Waldszenen op. 82 | Davidsbündlertänze op. 6
Frédéric Chopin (1810-1848)
Vier Mazurken op.33 | Scherzo op. 54

Sonntag, 13.06.2010 | 16 Uhr

Kammerabend für Cello und Klavier




Peter Bruns, Violoncello
Annegret Kuttner, Klavier


Programm:
Louis Vierne (1870-1937)
« Soirs Étrangers » op. 56
Lili Boulanger (1893-1918)
« D’un soir triste »
Version pour Violoncelle et Piano
(Uraufführung nach dem Autograph)
Nadia Boulanger (1887-1979)
« Trois pièces »
pour Violoncelle et Piano
Johannes Brahms (1833-1897)
Sonate e-Moll op. 38


"Das ist eine der besten CD-Aufnahmen des Jahres - vielleicht sogar des Jahrzehnts. ... Was wir hier vorfinden, kommt unter den 'authentischen' Aufführungen der letzten Zeit Casals am nächsten."
(„Early Music Review“ über die CD-Aufnahme der 6 Cellosuiten von J. S. Bach)

„Peter Bruns tut das, was er auf seinem Tononi-Cello von 1730 am liebsten tut: Er deklamiert. So wie Pablo Casals, in dessen Besitz das Instrument auch gewesen war. Die Nähe zu Casals bestätigte Peter Bruns einmal mit den Worten: ‚Ich versuche auch, auf dem Instrument zu sprechen’.“
(Maja Ellmenreich im Deutschlandradio Köln, 15.10.2006)


Künstlerische Glaubwürdigkeit und interpretatorische Authentizität, klangliches Temperament und präzise, nuancierte Tongebung zeichnen sein Spiel aus. Peter Bruns zählt zu den führenden deutschen Cellisten. Solokonzerte und Recitals führten Peter Bruns in die renommiertesten Musikzentren sämtlicher Kontinente, so u. a. in die Berliner Philharmonie, die New Yorker Carnegie Hall, die Londoner Wigmore Hall, nach Tokyo und Hong Kong, in die Semperoper Dresden, ins Leipziger Gewandhaus sowie zu wichtigen Festivals wie in Kuhmo und Bergen, zu den Berliner und Dresdner Musikfestspielen, zum Budapester Frühling und Gidon Kremers Lockenhaus-Festival. Die Auseinandersetzung mit der Musiksprache verschiedener Stile und Epochen führte zu enger Zusammenarbeit mit namhaften Ensembles, etwa der Akademie für Alte Musik Berlin.

Peter Bruns ist Solist vieler bedeutender Orchester, so z.B. auch auf Tourneen der Sächsischen Staatskapelle Dresden, des RAI-Sinfonieorchesters, des MDR-Sinfonieorchester und des Berliner Sinfonieorchesters. Er arbeitete u.a. mit Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Herbert Blomstedt, Colin Davis, Eliahu Inbal, Thierry Fischer, Christoph Prick, Marc Albrecht, Michail Jurowski und Bruno Weil zusammen. In Berlin geboren, studierte er in seiner Heimatstadt bei Professor Peter Vogler an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler".
Von 1993-2000 war er einer der künstlerischen Leiter des Kammermusikfestivals Schloss Moritzburg. 1998 bis 2005 hatte er eine Professur für Violoncello an der Musikhochschule Dresden inne und ist seit 2005 in gleicher Position an der Hochschule für Musik in Leipzig tätig. Der Cellist hat eine Reihe preisgekrönter CDs aufgenommen, u. a. Gesamteinspielungen der Brahms-Sonaten, der Bach-Suiten, der Werke von Gabriel Fauré, Ernest Bloch, Charles Koechlin, Robert Schumann, Robert Volkmann, Charles Marie Widor und Louis Vierne, außerdem Einspielungen des Konzerts a-moll von Carl Philip Emanuel Bach (Cannes Classical Award "Best CD of the Year"), des Gesamtwerks von Antonin Dvorak für Violoncello und Orchester mit der Staatskapelle Dresden und die hoch gelobte Aufnahme der Cellokonzerte von Haydn mit dem Mendelssohn Kammerorchester Leipzig.
Peter Bruns spielt auf einem Instrument von Carlo Tononi, Venedig 1730, das sich im Besitz des legendären spanischen Cellisten Pablo Casals befand.

Die Pianistin Annegret Kuttner überzeugt das Publikum durch ihre natürliche Art der Interpretation und die Leichtigkeit und Durchsichtigkeit ihres Spiels. Ihre ersten musikalischen Anregungen erhielt Annegret Kuttner in ihrer Heimatstadt Zittau. Nach der erfolgreichen Teilnahme am Clara-Schumann-Wettbewerb in Zwickau setzte sie ihre pianistische Ausbildung an der Spezialschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden fort. Während dieser Zeit nahm sie mehrfach mit großem Erfolg am Bundeswettbewerb „Jugend musiziert" teil und spielte bereits als Solistin u.a. mit dem Europa-Jugendorchester Konzerte in Deutschland und verschiedenen Ländern Europas.
Das anschließende Klavierstudium absolvierte Annegret Kuttner an der Dresdner Hochschule für Musik bei Prof. Peter Rösel. Weitere musikalische Impulse holte Sie sich in Kursen von Karl-Heinz Kämmerling, Pavel Gililov und Amadeus Webersinke.
Annegret ergänzte ihre Ausbildung durch ein Zusatzstudium für instrumentale Korrepetition bei Frau Prof. Raithel und ein Studium für Cembalo beim international renommierten Experten für Alte Musik, Prof. Ludger Remy. Ihre Studien schloss sie 2004 „Mit Auszeichnung“ ab. Annegret Kuttner ist Dozentin für Korrepetition an der „Hochschule für Musik und Theater“ Leipzig. Die gefragte Pianistin konzertiert neben ihrer Lehrtätigkeit regelmäßig solistisch und als Kammermusikerin in den verschiedensten deutschen Musik- und Kulturzentren sowie im Ausland. Konzertreisen führten Sie nach Tschechien, Polen, in die Schweiz, in die Türkei, nach Irland und in die USA. In New York spielte Sie gemeinsam mit dem Cellisten Peter Bruns das Gesamtwerk von Beethoven für Violoncello und Klavier. Diese Konzerte wurden von Publikum und Presse (New York Sun) hoch gelobt.
Ihre erste CD mit den Werken von Louis Vierne und Charles-Marie Widor (mit Peter Bruns/Violoncello) erschien 2008 bei hänssler Classic und wurde von der internationalen Fachkritik hervorragend aufgenommen.

Dienstag, 15.06.2010 | 20 Uhr

Die Lotusblume. Aus dem Ehetagebuch der Schumanns.


Literarisch-musikalischer Abend über Clara und Robert Schumann.



Steffi Böttger, Sprecherin
Stephan Heinemann, Bariton
Konstanze Hollitzer, Klavier

Rezitationen aus dem Ehetagebuch von Clara und Robert Schumann, ihren Briefen und den Berichten ihrer Zeitgenossen zeichnen ein lebhaftes Bild vom Alltag des komponierenden Ehepaares und geben zugleich Zeugnis des farbenfrohen Musiklebens in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Dazu erklingt einige der schönsten Kompositionen von Clara und Robert Schumann sowie der Leipziger Freunde Fanny Hensel und Felix Mendessohn Bartholdy. „Die Lotusblume“ ist ein abwechslungsreicher literarisch-musikalischer Geburtstagsgruß für Robert Schumann, einen der größten Schöpfer romantischer Liedkunst.

Steffi Böttger absolvierte zunächst eine Buchhändlerlehre, bevor sie die Fachschule für Buchhändler besuchte. Seit 1985 ist sie als Schauspielerin tätig u. a. in der Spielgemeinde Leipzig, am Theater Döbeln und am Schauspiel Leipzig. Seit 1995 ist Steffi Böttger freischaffend. Sie schreibt Stücke, Hörspiele und Programme, mit denen sie mehrfach u.a. bei den Mendelssohnfesttagen Leipzig gastierte. Seit 1996 ist Steffi Böttger Sprecherin im Tonstudio der Deutschen Zentralbücherei für Blinde in Leipzig. Publikationen: Im Geräusch der Zeit, Lehmstedt Verlag 2006, Hans und Wolfgang Natonek, Briefwechsel, Lehmstedt Verlag 2008

Stephan Heinemann wurde 1974 in Halle (Saale) geboren. Von 1994 bis 2000 studierte er an der Musikhochschule Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig bei Professor H. Chr. Polster. Das Studium beendete Stephan Heinemann mit Auszeichnung. Derzeit setzt er seine Studien bei Kammersänger Siegfried Lorenz fort. Im Mittelpunkt seiner Konzerttätigkeit stehen der Oratorien- und Liedgesang. Im oratorischen Bereich sind zahlreiche Werke Bachs fester Bestandteil seines Repertoires, so z.B. die Johannespassion, die Matthäuspassion, das Weihnachtsoratorium, die h-Moll Messe sowie zahlreiche Kantaten. Daneben stehen u. a. Werke von Schütz, Händel (Messias), Mozart (Messen und das Requiem), Haydn (Die Schöpfung), Dave Brubeck (To hope - a celebration). Er arbeitete bereits mit Orchestern wie dem Händelfestspielorchester des Opernhauses Halle, dem Philharmonischen Staatsorchester Halle, dem Leipziger Barockorchester, der Jenaer Philharmonie sowie mit Mitgliedern des Gewandhauses zusammen; darüber hinaus mit Matthias Eisenberg, Michael Schönheit und Klaus Mertens. In seinem Liedrepertoire gehören vor allem Lieder und Liederzyklen von Schubert, Schumann, Brahms und Poulenc. Hierbei arbeitete er unter anderem mit Leonard Hokanson zusammen. Konzertreisen führten ihn bisher nach Norwegen, Italien, Frankreich und Estland. In diesem Jahr feierte er bei der Aufführung von Mendelssohns Oratorium „Elias“ in der Thomaskirche als Solist (Elias) große Erfolge.

Die in Leipzig geborene Pianistin Konstanze Hollitzer erhielt im Alter von vier Jahren ihren ersten Klavierunterricht. 1987 und 1989 wurde sie Preisträgerin beim nationalen Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau. Ihr Klavierstudium absolvierte sie von 1990 bis 1998 erfolgreich an der Musikhochschule Leipzig bei Mathilde Erben und Markus Tomas. In dieser Zeit nahm sie auch aktiv an Kursen bei Edith Picht.Axenfeld, Karl-Heinz Kämmerling und Norman Shetler teil. Es folgten nach dem Studium die Zusammenarbeit mit der Oper Leipzig und der Kammeroper Rheinsberg sowie Aufzeichnungen für verschiedene Rundfunkanstalten (u.a. MDR, ZDF, Deutsche Welle). Konstanze Hollitzer war Stipendiatin des Else-Heiliger-Fonds der Konrad-Adenauer-Stiftung und spielte 2004 gemeinsam mit dem Bariton Stephan Heinemann eine CD mit Liedern von Fanny Hensel und Felix Mendelssohn-Bartholdy ein. Sie war Solistin beim 52. Deutschen Mozartfest, bei den Leipziger Mendelssohnfesttagen 2007 sowie 2008 bei den internationalen Mendelssohn-Musikwochen Wengen (Schweiz).

Freitag, 25.06.2010 | 20 Uhr

Jalta-Spiel und Nach-Spiel




Zwei Einakter nach Anton Tschechows Erzählung "Die Dame mit dem Hündchen".

Darsteller: Johanna Spitzer, Daniel Minetti
Regie: Helfried Schöbel

In seiner Rolle im "Jalta-Spiel" sagt Daniel Minetti: "Ich bin Dimitri Gurow aus Moskau. Ich habe, was man so braucht zum Leben: Arbeit, Kollegen, ein Heim, Frau und Kinder - und einmal im Jahr leiste ich mir sogar etwas Phantasie! Allein, versteht sich - das versteht auch meine Frau. Ich fahre nach Jalta auf die Krim - ich genieße die Sonne, das Essen, das Wasser und 1-2 Frauen, kurz: ich lebe - für unverzichtbare zwei Wochen im Jahr. In diesem Jahr allerdings hat mich etwas gepackt und lässt mich nicht wieder los, das ich nicht richtig zu benennen weiß - keine Grippe, kein Fieber, obwohl, lassen Sie mich erzählen!"

DIMITRI: "Ich hatte nie zuvor ein DOPPELLEBEN geführt und es war erstaunlich, wie einfach es war... Mein öffentliches Leben ging seinen gewohnten Gang: Arbeit, Bekannte, Familie; völlig konventionell; ganz und gar transparent; und eine vollkommene Täuschung. Daneben war da das andere Leben mit ihr: stürmisch, ekstatisch, qualvoll und erregend in seiner Heimlichkeit. Dieses Leben eroberte mein ganzes Sein und zog mich in seinen verrückten Wirbel. Das ist mein wahres Leben, dachte ich, und irgendwie war es das auch... Ich liebte sie. Oh ja. Ich hatte nie zuvor jemanden so geliebt."

ANNA: "In Augenblicken wie diesen - und wir hatten so viele, so viele davon - in Augenblicken wie diesen war ich überzeugt, wir würden eine Lösung für unsere Lage finden. Nein, keine Lösung - warum nicht ein Eingreifen des Himmels? Ja, ein Wunder würde uns geschenkt werden!"

Im „Nach-Spiel“ begegnen sich zwei Tschechowfiguren Sonja aus Onkel Wanja und Andrej aus Drei Schwestern zwanzig Jahre später! Der, für seine publikumsnahen, preisgekrönten Stücke, bekannte irische Autor Brian Friel geht in seinem Stück von Tschechows Figuren aus, und führt ihre Biografien im Sinne dieses genialen Autors fort.

Tschechows Weltruhm als Dramatiker bleibt unbestritten, und seine Erzählungen aus der mittleren Periode und aus der Spätzeit werden nie veralten. Die in den frühen Erzählungen entwickelte Technik, durch Ironie und reziproke Figuren-Spiegelung Komik zu erzeugen, wird nun beinah ganz aufgegeben bzw. so verfeinert, dass die Inkongruenz zwischen Wirklichkeit und Wunschwelt nicht mehr eine komische, sondern eine melancholische Note bekommt. Die Protagonisten aus den Erzählungen „Die Dame mit dem Hündchen“, einer subtilen und mit psychologischer Feinfühligkeit geschilderten Liebesgeschichte, werden nicht bloßgestellt durch die Konfrontation mit Gegenfiguren.

Mittwoch, 11.08.2010 | 20 Uhr

Klavierabend mit
Yuya Tsuda (Japan)




Gewinner Internationalen Sendai Klavierwettbewerb 2007

Im Rahmen des Pianoforte-Festes Meißen.

Yuya Tsuda, geboren 1982 in Sendai (Japan), begann in 2001 sein Studium an der Tokyo National University of Fine Arts and Music und war bereits im gleichen Jahr beim „Music Competition of Japan“ erfolgreich. Im Rahmen des 7ten Miyazaki International Music Festival (2002) absolvierte er einen Meisterkurs bei Vladimir Ashkenazy. Im Anschluss an sein Studium, das er mit der höchsten Auszeichnung in 2005 abschloss, erhielt er den Ataka- Preis, den Acantus-Preis und den Doseikai-Preis.
Nachdem er im Jahre 2002 bereits den Publikumspreis gewonnen hatte, konnte Yuya Tsuda in 2007 den 1. Preis, den Publikumspreis und den Preis der Französischen Botschaft beim „Sendai International Music Competition“ erringen.
Derzeit vervollkommnet Yuya Tsuda seine künstlerische Ausbildung an der Universität der Künste in Berlin bei Pascal Devoyon. Der junge Pianist widmet sich, neben der großen Sololiteratur, auch der Kammermusik. Gemeinsam mit Shirai Kei (Violine) und Kadowaki Hiroki (Violoncello) gründete er das Klaviertrio „Accord“. Er trat unter anderem in Tokio, Sapporo und vielen anderen Orten in Japan auf und konzertierte z. B. mit dem Deutschen Kammerorchester, dem Japan Philharmonic Orchestra, dem Sendai Philharmonic Orchestra und der Geidai Philharmonia.

Mittwoch, 18.08.2010 | 20 Uhr

Klavierabend mit

Olga Kozlova (Russland)




Gewinnerin Int. Franz Liszt Klavierwettbewerb Weimar 2006
Preisträgerin Int. Klavierwettbewerb Maria Canals Barcelona März 2010

Im Rahmen des Pianoforte-Festes Meißen.

Schon als 11-jährige gewann Olga Kozlova den ersten Preis beim Klavierwettbewerb „The Young Musicians of Moscow“, fünf Jahre später dann einen weiteren ersten Preis beim 3. Internationalen A. Alieva Klavierwettbewerb in Frankreich. Im Oktober 2005 gelang Olga Kozlova der Einzug ins Halbfinale des renommierten Internationalen Chopin-Wettbewerbs in Warschau. Die 1986 in Penza geborene russische Pianistin erhielt ihre Ausbildung von 1994 bis 2004 an der „Gnessin Musikakademie“ in Moskau. Seit 2004 studiert sie bei Prof. Vera Gornostaeva am Moskauer Tschaikowsky Konservatorium. Regelmäßig gibt Olga Kozlova Solo-Abende in den russischen Städten Moskau, Samara, Novgorod, Yakutsk und vielen anderen. Sie konzertierte bereits mit dem Novgoroder Sinfonieorchester und dem Philharmonischen Orchester in Samara.
Im November 2006 konnte sie beim ihren bisher größten Wettbewerbserfolg feiern. Die Jury entschied nahezu einmütig: Erstmals seit 1994 wurde beim Internationalen Franz Liszt Klavierwettbewerb der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar wieder ein mit 10.000 Euro dotierter erster Preis vergeben. Die 21-jährige russische Pianistin konnte sich bei der fünften Auflage des Wettbewerbs gegen 56 Mitwerber aus mehr als 20 Ländern durchsetzen.
Derzeit vervollständigt Olga Kozlova ihre Ausbildung in der Soloklasse Klavier von Professor Kämmerling, Hannover. Im November 2009 war sie bei gleich zwei internationalen Wettbewerben erfolgreich: Beim International Piano Competition "Spanish Composers" ( Las Rozas) und beim International Piano Competition "Premio Franz Liszt"(Grottammare) gewann sie jeweils den zweiten Preis.
Ihr jüngster Erfolg ist der zweite Preis beim Int. Music Competition Maria Canals in Barcelona im März 2010!

Sonntag 29.08.2010 | ab 14 Uhr

Tag der offenen Tür | Sommerfest




ausgerichtet von der
Teresa Carreño & Eugen d´Albert Gesellschaft
zu Coswig e.V.

EINTRITT FREI

Auch in diesem Jahr öffnet die Villa Teresa ihre Türen und lädt zu einem Tag der offenen Tür, verbunden mit einem Sommerfest, ausgerichtet in Zusammenarbeit mit der Teresa Carreño & Eugen d´Albert Gesellschaft zu Coswig e.V. ein.

Seien Sie eingeladen zu Führungen durch die Villa Teresa, Kaffee & Kuchen im Park und dem Genuss eines lauen Sommerabends im Ambiente der englischen Parkanlage mit Japanischem Teehaus, Teich und dem Kompositionspavillon Eugen D’Alberts.

Veranstaltungen | Veranstaltungsort | Parkansichten | Anfahrtskizze | Impressum
Kötitzer Parkintervalle 2010

Dienstag, 08.06.2010 | 20 Uhr

Klavierabend am 200. Geburtstag von Robert Schumann

Mizuka Kano (Japan)

Sonntag, 13.06.2010 | 16 Uhr

Kammerabend für Cello und Klavier

Peter Bruns, Violoncello
Annegret Kuttner, Klavier

Dienstag, 15.06.2010 | 20 Uhr

Die Lotusblume. Aus dem Ehetagebuch der Schumanns.

Steffi Böttger, Sprecherin
Stephan Heinemann, Bariton
Konstanze Hollitzer, Klavier

Freitag, 25.06.2010 | 20 Uhr

Jalta-Spiel und Nach-Spiel

Zwei Einakter nach Anton Tschechows Erzählung "Die Dame mit dem Hündchen".
Darsteller: Johanna Spitzer, Daniel Minetti | Regie: Helfried Schöbel

Mittwoch, 11.08.2010 | 20 Uhr

Klavierabend mit
Yuya Tsuda (Japan)


im Rahmen des
Pianoforte-Festes Meißen

Mittwoch, 18.08.2010 | 20 Uhr

Klavierabend mit
Olga Kozlova (Russland)


im Rahmen des
Pianoforte-Festes Meißen

Sonntag, 29.08.2010 | ab 14 Uhr

Tag der offenen Tür | Sommerfest

ausgerichtet von der Teresa Carreño & Eugen d´Albert Gesellschaft zu Coswig e.V.