Veranstaltungsorte

Villa Teresa

Kötitzer Straße 30
01640 Coswig

Hauptveranstaltungsort der Musik- und Theatertage ist die Villa Teresa Coswig. Die 1873 erbaute herrschaftliche Villa wurde ganz im Stile der „Dresdner Schule“ errichtet und durch eine weitläufige englische Parkanlage mit Japanischem Teehaus ergänzt. Der Komponist Eugen D’Albert (1864-1932) – Zeitgenosse und Freund von Richard Strauss, Johannes Brahms, Franz Liszt und Gerhart Hauptmann – bewohnte die Villa im ausgehenden 19. Jahrhundert mit seiner Gattin, der berühmten venezuelanischen Pianistin Teresa Carreño. Ganz seinen Bedürfnissen entsprechend errichtete man für D’Albert eigens einen Kompositionspavillon mit direkter Blickachse auf die überelbisch gelegenen Schlösser Gauernitz und Scharfenberg. Dort arbeitete er an seinen ersten Skizzen für Kammermusik und Opern. Das Haus dient seit seiner Restaurierung als regional einziges Zentrum für Kammermusik und Literatur und natürlich als Gedenkstätte seiner einstigen Bewohner.

Ort anzeigen | Routenplanung


Schloss Proschwitz

Heiliger Grund 2
01665 Meißen OT Proschwitz

Das im Kern barocke Weinbergschloss liegt in einer leichten Talsenke unweit des Dorfes Zadel am nordwestlichen Stadtrand von Meißen rechts der Elbe. Bereits 1102 wird der Gutsbesitz erstmals erwähnt und gehörte bis zur Reformation zum Vermögen des Hochstifts Meißen. Die heutige Anlage entstand im Auftrag der Witwe des sächsischen Großkanzlers von Beichlingen, die eine geborene v. Miltitz war. Friederike von Carlowitz brachte das Schloss und die Weinberge 1901 als Mitgift in die Ehe mit Clemens zur Lippe ein. Sie ließen das Schloss im neubarocken Stil umbauen. Prinz Georg zur Lippe und seine Familie haben das Schloss in den letzten Jahren umfassend und liebevoll saniert.

Ort anzeigen | Routenplanung

Schloss Batzdorf

Schlossstr. 2
01665 Klipphausen / Batzdorf

Schloss Batzdorf liegt nahe dem linken Hochufer der Elbe, entfaltet seine bauliche Wirkung jedoch nach dem westlich von ihm gelegenen Rehbocktal, einem der landschaftlich reizvollen linkselbischen Täler. Die um mehrere Höfe malerisch gruppierten Bauten des Schlosses stammen im Wesentlichen aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Markant heben sich vor allem der alles überragende, stattliche Saalbau (1697) und das Herrenhaus mit Mansarddach und Treppengiebel (1889) von den übrigen Baulichkeiten ab. Anmutig ist die Schlosskapelle mit barockem Portal und Allianzwappen v. Miltitz-v. Taube.

Ort anzeigen | Routenplanung