Sonntag, 04. September 2011,
17.00 Uhr
[Einlass ab 16.30 Uhr]
Schloss Scharfenberg
Konzert für
Klarinette und Klavier

Hinweis:
Die Anfahrt nach Scharfenberg erfordert auf den letzten Metern einiges Fahrgeschick. Parkplätze begrenzt. Gastronomie vorhanden.
Schloss Scharfenberg, idyllisch auf einem Felsplateau vor Meißen gelegen, zählt zu den ältesten Schlossanlagen Sachsens. Die Bischöfe von Meißen gelten als die Bauherren der Anlage. Frühere Historiker vermuteten den Ursprung der Burg gar im ottonischen 9. Jahrhundert, als die vordrängenden Deutschen das von den Slawen eroberte Siedlungsgebiet an der Elbe mit einer Reihe von Burgwarden verteidigen und schützen ließen. Ab 1338 ist die Familie von Miltitz Eigentümerin des Schlosses, des Rittergutes und der umliegenden Ländereien. Die annähernd dreieckige Anlage wird heute als Renaissancebau wahrgenommen. Seit Ende des 18. Jahrhunderts fehlt an der Elbseite der wuchtige Palas, der nach einem Blitzschlag niederbrannte. Ein schwerer Sturm führte in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts zum Einsturz des mächtigen Satteldachs über dem Rittersaal, der seitdem Ruine ist. In dieser, teils versehrten, teils überkommenen Gestalt prägt das Schloss die alte Kulturlandschaft des Elbtals bis heute. Seit 1997 gehört das Schloss dem Kunsthändler Gerd Lippold, der die Anlage vor dem Verfall gerettet und mit viel Sinn für den Geist des Ortes restauriert und wiederaufgebaut hat.
Robert Schumann:
Fantasiestücke op. 73
Volker Blumenthaler:
Mozartfalter für Bassettklarinette solo
Frédéric Chopin:
Nocturne Nr. 13 c-moll
Isang Yun:
“Riul” “für Klarinette und Klavier”
Johannes Brahms:
Sonate für Klarinette und Klavier f-Moll op. 120 Nr. 1
Ausführende:
Duo Riul
Sebastian Manz (Klarinette),
Martin Klett (Klavier)