Freitag, 08. Juli 2011,
20.00 Uhr
[Einlass ab 19:00 Uhr]
Schloss Heynitz
Kammerabend für
Violine und Violoncello

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Hinweis:
Es gibt im Hof des Schlosses ausreichend Parkplätze. Besucher sollten etwas Zeit für die Besichtigung der schönen Parkanlage und der Umgebung des Schlosses einplanen.
1338 erstmals urkundlich erwähnt diente die erste Anlage des Schlosses, der “Turm mit Mauer” als Schutz- und Wehranlage. Der heutige Grundriss entspricht noch jener Ringmauer, wodurch sich die kompakte, noch immer etwas wehrhaft und zugleich verwunschen wirkende Form erklärt. Im 15. Jh. Durch Nikolaus von Heynitz, sächs. Kanzler bei Georg dem Bärtigen, erhielt das Schloss sein bis heute sichtbares Aussehen samt den Ziergiebeln mit den für die Meißner Gotik typischen Vorhangbogenfenstern. Mit zwei prachtvollen Renaissance-Erkern an der Nordseite des Schlosses wurde der Ausbau 1585 abgeschlossen. Zu Beginn des 18. Jh. wurden die Wassergräben, die das Gelände einst umgaben, zugeschüttet und ein weiterer Umbau erfolgt 1847-49. Man ließ das äußere weitgehend unverändert, überdachte jedoch in den Innenhof und errichtete eine Freitreppe. Nachdem das Schloss der Enteignung zum Opfer fiel, konnte es nach 1990 zurückerworben und seitdem umfassend saniert werden. Seit 2004 ist es Eigentum des Fördervereins und des Ehepaars von Watzdorf. Krafft von Heynitz, der Sohn von Eleonore und Benno von Heynitz, ist Vorsitzender des Fördervereins. Heute steht Schloss Heynitz sowohl für kulturelle Veranstaltungen aus auch für Seminare offen.
Vom Barock bis zur Moderne
Werke von Corelli, Bach, Händel und Henze
Ausführende:
Wolfgang Hentrich (Violine),
Bernhard Hentrich (Violoncello)